„Die Osteopathie ist eine manuelle Methode mit der man Störungen der Struktur an Wirbelsäule und Gliedmaßen und dadurch entstandene Störungen der Funktion behandeln kann“ (Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch 1977).

Bei der Osteopathie werden Spannungsverhältnisse im Körper des Patienten diagnostiziert und therapiert. Dieses geschieht mit Hilfe des MFR (Myofasciales release). Hierbei wird das Bindegewebe des Patienten angesprochen. Grundgedanke des MFR ist: Bindegewebe ist im ganzen Körper, jede Struktur, sei es Knochen, Muskeln, Gefäße oder auch jede einzelne Zelle ist in Bindegewebe eingebettet. Beeinflusst man nun das Bindegewebe, so erhält man eine Reaktion im ganzen Körper.

Der Körper ist immer bestrebt die bestmögliche Balance in jeder Situation herzustellen. Mit der Osteopathie greift man mit sanften manuellen Reizen ein und versucht, eine Balance im Körper (Beweglichkeit in allen Ebenen) herzustellen, sodass die körpereigenen Regulationsprozesse stimuliert werden und die Selbstheilung des Körpers aktiv werden kann.

Man hat mit der Osteopathie nicht nur die Möglichkeit, das parietale System, sondern auch das viscerale und craniosacrale System zu behandeln.